Querschnitt durch ein aufregendes Leben

von Rüdiger Nehberg

So, 26.1. - 17:30 Uhr
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Rüdiger Nehberg

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So, 26.1. - 17:30 Uhr

Die erste „Expedition“ startete Rüdiger Nehberg im zarten Alter von drei Jahren in Bielefeld, als er zu seiner Oma ans andere Ende der Stadt wollte. Acht Stunden später wurde er dann von der Polizei aufgegriffen. Von 1951 bis 1960 unternahm Nehberg dann Radtouren um die halbe Welt. Ab 1965 arbeitete er als selbstständiger Konditor in Hamburg. Seine Konditorei mit bis zu 50 Mitarbeitern führte er ganze 25 Jahre – jedoch nicht ohne weitere Expeditionen zu starten. So unternahm er in den 70er Jahren mehrere Versuche, den Blauen Nil mit einem selbstgebauten Boot zu befahren. Die dritte Überfahrt im Jahr 1975 zusammen mit seinem Freund Andreas Scholtz und dem Kameramann Michael Teichmann endete tragisch, als die Gruppe von einheimischen Räubern überfallen wurde. Seit 1980 setzt sich Nehberg für das Indianervolk der Yanomami in Südamerika ein. Als Test für künftige Aktionen im Urwald legte er 1981 auf einem „Deutschlandmarsch“ von Hamburg nach Oberstdorf rund 1000 Kilometer zurück und lebte nur von dem, was er abseits der Zivilisation in der Natur fand. Die 23-tägige Aktion wurde von einem Team des ZDF dokumentiert und im Fernsehen ausgestrahlt. Es folgten mehrere solcher Abenteuer u.a. in Südafrika und im brasilianischen Regenwald. Im September 2000 gründete er die Menschenrechtsorganisation TARGET, die seither große Erfolge im Kampf gegen die Verstümmelung weiblicher Genitalien erzielt.

Internetseite des Referenten:
www.ruediger-nehberg

Vorverkauf im
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Sonntag, 26.1.2020 - 17:30 Uhr
Hörsaal 1, Carl-Zeiss-Str. 3, Jena

Ticketpreis
20 € (erm. 16 €)

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